Hitze belastet auch die Psyche

Eine Person, die ein Handtuch über den Mund hält

Die derzeit hohen Temperaturen stellen für viele Menschen eine Herausforderung dar. Neben den bekannten körperlichen Auswirkungen kann langanhaltende Hitze auch das psychische Wohlbefinden beeinflussen.

Viele Menschen fühlen sich während Hitzeperioden weniger belastbar. Schlafmangel durch warme Nächte, körperliche Erschöpfung und anhaltende Temperaturen können zu Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten oder Stressgefühlen führen.

Besonders betroffen sind häufig:

  • ältere Menschen
  • Kinder und Jugendliche
  • Menschen mit Vorerkrankungen
  • Personen, die alleine leben
  • Menschen, die im Freien arbeiten

Was hilft?

Eine bewusste Gestaltung des Tages kann dazu beitragen, die Belastung zu reduzieren:

  • ausreichend trinken
  • Wohnräume möglichst kühl halten
  • Aktivitäten in die Morgen- oder Abendstunden verlegen
  • regelmäßige Erholungspausen einplanen
  • soziale Kontakte pflegen und Unterstützung anbieten

Ebenso wichtig ist es, auf die eigenen Grenzen zu achten. Wer sich erschöpft oder überfordert fühlt, sollte sich ausreichend Ruhe gönnen und Unterstützung in Anspruch nehmen.

Gerade in Zeiten großer Hitze können kleine Gesten viel bewirken: ein Anruf bei älteren Nachbarinnen und Nachbarn, Hilfe beim Einkauf oder ein kurzes Gespräch im Schatten tragen zu einem guten Miteinander bei.

Psychische Gesundheit beginnt oft mit Aufmerksamkeit für sich selbst und für andere. 💚

05.08.2026